21 Tipps für hochwertige Backlinks

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#1 Trends für das Linkbaiting aufgreifen

Die besten Links von anderen Webseiten sind diejenigen, die freiwillig gesetzt werden. Es gilt also, auf der eigenen Seite Content anzubieten, auf den andere Webmaster gern verlinken. Die Methode nennt sich Linkbaiting (Linkköder) und funktioniert am besten, wenn sich eine Seite mit neuesten Trends befasst und diese ordentlich durchleuchtet.

Das findet großen Anklang bei verschiedenen Zielgruppen, und zwar nicht nur in ohnehin von Trends geprägten Branchen wie der Mode, sondern auch im B2B-Bereich. Mittelständler der technisch getriebenen Branchen suchen ständig nach Informationen zu neuen Trends, die sie aufgreifen möchten. Natürlich muss der betreffende Content hochwertig und am besten mit (dynamischen) Grafiken angereichert sein.

#2 Erwähnungen und Mentions zu einem Backlink machen

Gerade Unternehmen in technischen Branchen mit hohem Know-how können immer wieder einen Backlink generieren, wenn sie in Fachpublikationen auf ihre Erkenntnisse aufmerksam machen bzw. mit Fachjournalisten kooperieren, die sich für die Thematik interessieren und ihrerseits darüber Beiträge verfassen.

Ein gutes Beispiel liefert hierfür die Automobilindustrie. An deren Technik sind wir alle brennend interessiert. Von einem Fachbeitrag wird dann sehr gern ein Backlink auf die Webseite des Unternehmens gesetzt, das die betreffenden Technik entwickelt und anbietet.

#3 Kunden, Lieferanten und Partner um einen Backlink bitten

Selbstverständlich dürfen Kunden, Lieferanten und Partner um einen Backlink gebeten werden, was besonders im B2B-Bereich relativ gut funktioniert. Bei einer regelmäßigen Zusammenarbeit ist der betreffende Partner selbst an so einer Verlinkung interessiert, die das eigene Standing stärkt: Seht her, mit diesem Partner und seinem Know-how bin ich verbunden. Sehr gut geeignet sind dafür Badgets, Partnerschaftslabels oder Icons.

#4 Hochwertige B2B-Branchenverzeichnisse nutzen

Diese Methode ist recht simpel, sie gehört zu den Basics beim Linkbuilding. Jede Firma wird sich in mehrere Branchenverzeichnisse (zumeist kostenfrei) eintragen und darf dann natürlich von dort aus auf die eigene Webseite verlinken: Es ist ja schließlich das Ziel der Übung, dass ein Interessent, der das Branchenverzeichnis besucht, von dort aus mit einem Klick zum eingetragenen Unternehmen gelangt. Zu beachten ist lediglich, ob das Verzeichnis diese Links mit einem nofollow-Attribut versieht. Das kommt manchmal vor. Es bringt dann für die SEO recht wenig.

#5 Ratgeber und Themenwelten erstellen

Gerade Onlineshops sind mit Themenwelten und Ratgebern sehr gut beraten. Klassiker sind dabei Testseiten, also Bohrmaschinen, Kühlschränke etc. im Test mit ausführlicher Beschreibung. Solche Tests sind kein Garant für einen freiwilligen Backlink von einer fremden Webseite aus, doch diesen kann der Shop auch von einer eigenen Landingpage aus setzen. Das ist vollkommen legitim, wenn die Landingpage ihrerseits hochwertigen Content enthält.

#6 Produktproben an Influencer schicken

Influencer haben oft eine riesige Reichweite und berichten immer wieder freiwillig über Produkte, von denen sie kostenlose Proben erhalten haben. Produktneuheiten sind besonders interessant. Sie setzen aus eigenen Blogs heraus auch einen Backlink. Das klappt allerdings nicht immer und hängt von der Branche ab. Ein Unternehmen kann auch Influencer für ihre Aktivitäten bezahlen. Das ist legitim und unterstützt besonders von Blogs aus das Linkbuilding.

#7 Kostenlose Fotos für das Linkbuilding verwenden

Ein wenig aufwendig, aber tricky ist die Methode, Fotos von eigenen, visuell ansprechenden Produkten auf kostenfreien Bilderplattformen anzubieten und dabei umfangreich zu taggen. Andere Webmaster laden sich die Fotos herunter und setzen manchmal gleich freiwillig einen Backlink auf die Webseite, von der sie stammen. Ansonsten sind diese Webmaster auch über die Bildersuche bei Google zu finden und können in einem freundlichen Anschreiben um einen Backlink gebeten werden.

#8 Linkbuilding über lokale Medien

Lokale Medien berichten gern über ortsansässige Unternehmen, und das umso lieber, je unaufwendiger das für sie möglich ist. Sie benötigen Content für ihre Onlineausgaben. Wenn nun ein Unternehmen ihnen diesen hochwertigen (!) Content liefert und darin einen Backlink auf die eigene Webseite integriert, ist das plausibel, vollkommen seriös und unkompliziert zu bewerkstelligen. Einige Portale für die lokale Berichterstattung ermöglichen das eigene Einpflegen solcher Beiträge.

#9 Spenden für den Backlink

Mit Spenden zeigen Unternehmen ein tolles gesellschaftliches Engagement. Seine Unterstützer nennt der Spendenempfänger so gut wie immer namentlich, wobei er gern auch auf dessen Webseite verlinkt. Wenn nicht, darf er darum gebeten werden. Für einen höheren SEO-Wert des betreffenden Links sollte das Unternehmen thematisch sinnvoll spenden, so etwa als Spielzeughändler an einen Kindergarten.

#10 Google my Business nutzen

Google my Business ist ein hervorragendes Mittel, um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen. Von dort aus soll sogar zwingend ein Backlink auf die eigene Webseite führen. Dieser hat aus der Sicht der Googlealgorithmen eine hohe Wertigkeit. Zudem wird der Eintrag auf Google sehr prominent platziert.

#11 Vernetzung mit Bloggern

Die Bloggerszene hat sich im Jahr 2021 auf Nischen spezialisiert. Sie sucht selbst nach Unternehmen, die in solchen Nischen tätig sind. Daher ist es nicht allzu schwer, sich mit Bloggern zu vernetzen und sie auf die eigene Webseite aufmerksam zu machen, auf die sie dann im Rahmen ihrer Beiträge gern auch den einen oder anderen Backlink setzen. Allerdings ist es nicht unbedingt einfach, solche Blogs über die Googlesuche zu finden.

#12 Backlinks aus Linklisten und Ressourcenseiten

Diese Listen und Seiten bieten weiterführende Informationen zu einem bestimmten Thema an. Sie nehmen gern jedes neue, thematisch passende Unternehmen in ihre Sammlung auf. Geführt werden solche Ressourcenseiten und Linklisten von Webseitenbetreibern, die eine Branche oder ein Thema übergreifend behandeln. Wie bei Bloggern ist es nicht leicht, solche Seiten zu finden, doch der Aufwand lohnt sich.

#13 Blog- und RSS-Verzeichnisse

Solche Verzeichnisse ähneln den Ressourcenseiten und Linklisten. Sie behandeln wiederum spezielle Themen und nehmen gern sogar Deeplinks auf. Vor dem Eintrag lohnt es sich, mit einschlägigen Tools (unter anderem Sistrix) die SEO-Sichtbarkeit zu überprüfen. Manche Verzeichnisse haben eine so geringe Sichtbarkeit, dass sich die Mühe kaum lohnt. Die Blogverzeichnissen verlangen nämlich sehr oft einen Gegenlink.

#14 Proaktiv Reviews anbieten

Testseiten ranken oft sehr gut und benötigen Informationen zu den von ihnen vorgestellten Produkten. Das funktioniert im B2C-Geschäft sehr gut. Wer also Produkte für Endverbraucher anbietet (vor allem technische Geräte), sollte solchen Testseiten proaktiv Reviews anbieten, von denen aus dann selbstverständlich auf den eigenen Shop verlinkt wird. Es kann sich um Affiliate-Seiten handeln: Dann wäre eine kleine Provision fällig.

#15 Selbst auf andere Seiten verlinken

Ein direkter Linktausch nur zum Zweck des Linkbuildings wird von Google nicht so gern gesehen, doch wer auf ganz natürliche Weise zum Beispiel aus einem eigenen Blog heraus auf themenverwandte Seiten verlinkt, kann damit rechnen oder auch den anderen Webmaster darum bitten, selbst einen Backlink zu erhalten. Dies muss nur wirklich auf natürliche Weise geschehen. Die thematische Sinnhaftigkeit muss gegeben sein.

#16 Kostenlose Downloads und Tools anbieten

Wer kostenfreie Tools und Downloads anbietet, die das Problem der Zielgruppe lösen, wird hierfür gern mit einem Backlink belohnt. Das funktioniert auch mit eBooks, Widgets, White-Papers, Toolbars, Icon-Sets, Themes, Checklisten, Plugins etc. All das sind ausgezeichnete Backlinkmagnete.

#17 Zeitraum für das Linkbuilding beachten

Der Linkaufbau muss kontinuierlich erfolgen. Wer Linkbuilding betreibt, sollte die erwähnten Maßnahmen regelmäßig durchführen, damit das Linkprofil beständig und auf natürliche Weise wächst. Das beobachten und werten auch die Googlealgorithmen. Es entsteht eine nachhaltig gute Position in der Suchmaschine, die sich auch auf lange Sicht halten lässt.
 

#18 Ankertexte von Backlinks

Es empfiehlt sich, im Ankertext den Namen der Domain zu nennen, auf die verlinkt wird. Hinzu kann die sparsame Verwendung von zusätzlichen Keywords kommen. Ankertexte aus ganzen Sätzen oder Satzteilen eignen sich gut für Deeplinks zu Kategorieseiten, die eine große Wirkung entfalten können.

#19 Natürlicher Backlinkmix

Die Mischung der externen Links erzielt eine große Wirkung, wenn diese teilweise von Webseiten mit großer Authority, aber andererseits auch von Blogs, Presseportalen und themenverwandten Seiten mit weniger großer Authity stammen. Einen natürlichen Backlinkmix erkennen die Suchmaschinenalgorithmen ebenfalls, sie bewerten ihn positiv.

#20 Weniger kann mehr sein

Beim Linkbuilding ist eher Klasse statt Masse gefragt. Es kostet Ressourcen, wie sich aus den genannten Tipps erschließt. Diese sollten eher in die Akquise von wirklich „guten“ externen Links fließen, von denen nicht allzu viele zu bekommen sind. Unzählige eigene Landingpages oder Blogs aufzubauen und von dort aus auf die eigene Homepage zu verlinken bringt nicht allzu viel.

#21 Analysen nutzen

Es ist immer interessant, über welches Backlinkprofil Wettbewerber mit einem guten Ranking verfügen. Aus solchen Analysen lässt sich gut schließen, welches vorgehen in der eigenen Branche voraussichtlich erfolgreich ist.

Fazit

Linkbuilding ist durchaus aufwendig, doch es lohnt sich. Wer es nachhaltig betreibt, freut sich auf Jahre über eine ausgezeichnete Position in den Suchmaschinen.

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