Site Migration & Relaunch SEO
Eine Site Migration oder ein Relaunch ist oft weniger ein Designprojekt als ein Signal- und Risiko-Management. Entscheidend sind Redirects, Canonicals, Statuscodes, interne Links, Sitemaps und eine saubere Übergabe an Suchmaschinen.
Welche Migrationen kritisch sind
Nicht nur Domainwechsel sind riskant. Schon größere URL- oder Template-Änderungen können Rankings verschieben.
Stärkster Eingriff – inklusive Redirect-Mapping, Property-Wechsel und Monitoring.
Neue Pfade, Kategorien oder Slugs brauchen saubere 301-Logik und interne Anpassungen.
Selbst bei gleicher URL können Canonicals, Robots, Markup oder interne Linkstrukturen brechen.
Wichtige Checkliste vor dem Go-live
Diese Punkte entscheiden oft über einen ruhigen oder teuren Relaunch.
- Alte und neue URLs systematisch mappen.
- 301-Redirects statt Ketten und Schleifen einsetzen.
- Canonical, Meta Robots und Statuscodes im neuen System prüfen.
- XML-Sitemaps neu erzeugen und bereinigen.
- Wichtige Templates und Money-Pages vorab liveähnlich testen.
- Nach Go-live Search Console, Logs und Rankings eng beobachten.
Typische Relaunch-Fehler
Die größten Verluste entstehen selten an exotischen Stellen.
Alte starke URLs laufen ins Leere oder landen auf unpassenden Sammelseiten.
Staging-Schutz wird versehentlich mit in die Live-Umgebung übernommen.
Menüs, Sitemaps und Content verweisen weiter auf alte oder redirectende Ziele.
FAQ
Kurze Antworten auf typische Praxisfragen rund um site migration & relaunch seo.
Wenn sich URLs ändern: ja, in der Regel unbedingt. Sie sind die zentrale Brücke von alten Signalen zu neuen Zielen.
Nein. Sie hilft, ersetzt aber kein sauberes Redirect-Mapping und keine technische QA.
Engmaschig vor allem in den ersten Tagen und Wochen – je nach Seitengröße auch deutlich länger.