Redirect Checker
Prüfen Sie Weiterleitungen (301/302/307/308) und die finale Ziel-URL. Sie sehen die komplette Redirect-Kette, Statuscodes je Hop, optional Canonical – und erkennen typische SEO-Fallen wie HTTP→HTTPS, www/non-www, Loops und zu viele Weiterleitungen.
- Für dauerhafte Umzüge: 301 oder 308 nutzen (308 = dauerhaft, Methode bleibt erhalten).
- Vermeide Ketten: ideal max. 1 Hop.
- Finale Ziel-URL sollte 200 liefern und self-canonical sein.
- Redirect-Kette (bis Max-Hop-Limit)
- Statuscodes pro Hop (2xx/3xx/4xx/5xx)
- Finale Ziel-URL + „ist final erreichbar?“
- HTTP→HTTPS & www/non-www
- Loop-Erkennung (Redirect-Schleife)
- Canonical der finalen Seite (optional)
- Timing (TTFB/total je Hop, optional) (bei Blockern ggf. nicht verfügbar)
- CSV Export der Kette
| Hop | Status | URL |
|---|---|---|
| — | ||
| Hop | StatusCode | Von | Nach | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Noch keine Daten. | ||||
Was ist ein Redirect?
Ein Redirect (Weiterleitung) leitet eine URL automatisch auf eine andere um – z. B. bei HTTP→HTTPS, www→non-www, beim Umzug von Inhalten oder nach einem Relaunch. Wichtig für SEO: Redirects sollten sauber und möglichst ohne Ketten umgesetzt werden.
Warum sind Redirect-Ketten schlecht?
Jede zusätzliche Weiterleitung kostet Zeit (TTFB), erhöht Fehleranfälligkeit und kann Crawl-Budget verschwenden.
Außerdem können Signale (Links, Canonical, Hreflang) unterwegs verwässert oder widersprüchlich werden.
Ideal ist: 1 Redirect von alt → neu, danach 200.
Welche Statuscodes sind relevant?
301/308 = dauerhaft, 302/307 = temporär. Für dauerhafte Umzüge ist meist 301/308 korrekt. Temporär (z. B. A/B-Test, Wartung, Geotargeting) eher 302/307.
- 301/308 = dauerhaft (Standard bei Relaunch/Migration).
- 302/307 = temporär (nur wenn wirklich gewollt, z. B. kurzfristige Tests).
- Der finale Status zählt: Ideal 200 und self-canonical. 4xx/5xx am Ende = Problem.
- Clientseitige Redirects (JS/Meta Refresh) sind für SEO oft schlechter als serverseitige 301/308.
Canonical & Redirects
Die finale Seite sollte idealerweise auf sich selbst canonical sein. Wenn Canonical auf eine andere URL zeigt, kann das ein Signal-Konflikt sein (Redirect sagt A, Canonical sagt B).
Redirect-Statuscodes im Überblick
Diese Codes sehen Sie typischerweise in Redirect-Ketten. Wichtig: Für SEO ist nicht nur der Code entscheidend, sondern auch Kettenlänge, finaler Status und Canonical.
| Status | Name | Bedeutung | SEO-Einordnung | Typische Fallen |
|---|---|---|---|---|
| 301 | Moved Permanently | Dauerhafte Weiterleitung (alt → neu). | Best Practice für Relaunch/Migration. | Ketten (mehrere 301), falsches Ziel, finale URL liefert 4xx/5xx. |
| 308 | Permanent Redirect | Dauerhaft – ähnlich 301, methodenstabil. | Ebenfalls sehr gut für dauerhafte Umzüge. | CDN/WAF mischt Regeln → unerwartete Ketten. |
| 302 | Found | Temporäre Weiterleitung. | Nur nutzen, wenn wirklich temporär (z. B. kurzer Test). | Häufig „aus Versehen“ aktiv (Relaunch) → SEO-Signale uneinheitlich. |
| 307 | Temporary Redirect | Temporär – methodenstabil. | Ok für temporäre Umleitungen, nicht für Migration. | Wird gern bei Login/Consent/Geo-Redirects genutzt → kann Crawler unerwünscht betreffen. |
| 303 | See Other | Oft nach Formularen/POST → GET. | SEO meist neutral, aber in Redirect-Ketten eher technisches Signal. | Versteckt manchmal „Workarounds“ – prüfen, ob Ziel wirklich final ist. |
| Meta/JS | Clientseitig | Umleitung im HTML oder via JavaScript (kein HTTP-Redirect). | Für SEO oft schlechter als serverseitig (langsamer, unsicherer). | Tools sehen das häufig nicht (serverseitig). Besser: 301/308 am Server. |
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