Kostenlos · ohne Anmeldung
.htaccess-Datei für Apache erstellen
Erstellen Sie passende Apache-Regeln für Ihre Domain. Wählen Sie die gewünschte Host-Variante, aktivieren Sie HTTPS und ergänzen Sie bei Bedarf Caching, Kompression und eine eigene Fehlerseite.
Welche Regeln benötigen Sie?
Ihre Apache-Konfiguration
Sichern Sie die vorhandene Datei. Ergänzen Sie die Regeln gezielt vor den CMS-Weiterleitungen und testen Sie zuerst mit 302. Der Generator ändert nichts auf Ihrem Server.
HTTPS und www in einer Weiterleitung zusammenführen
Eine Website kann über mehrere Adressen erreichbar sein: mit und ohne www sowie über HTTP und HTTPS. Der Generator legt ein festes Ziel fest und erhält Pfad und Query-String. So wird etwa http://www.beispiel.de/ratgeber?seite=2 direkt auf https://beispiel.de/ratgeber?seite=2 weitergeleitet, wenn Sie HTTPS ohne www wählen.
Während des Einbaus ist 302 voreingestellt. Testen Sie die Varianten mit dem HTTPS Checker und stellen Sie erst anschließend auf die dauerhafte 301-Weiterleitung um. Das Zertifikat muss auch für den weiterleitenden HTTPS-Host gültig sein.
In eine bestehende .htaccess einbauen
- Die vorhandene Datei herunterladen und als Sicherung behalten.
- Prüfen, ob dieselben Funktionen bereits vom Hoster, CDN oder CMS erledigt werden.
- Die benötigten Blöcke vor vorhandenen CMS-Rewrite-Regeln ergänzen. Automatisch verwaltete WordPress-Blöcke nicht überschreiben.
- Startseite, Unterseite, Query-String und eine nicht vorhandene URL testen.
- Bei einer Fehlermeldung oder Schleife die gesicherte Datei wiederherstellen und die Hosting-Konfiguration prüfen.
Cache, GZIP und Fehlerseite sinnvoll auswählen
Die Cache-Option betrifft ausschließlich ausgewählte statische Dateitypen. Sie setzt keine neue Cache-Regel für HTML, Warenkörbe oder persönliche Kontoseiten. Bei Änderungen an CSS und JavaScript sollten Sie versionierte Dateinamen oder Cache-Parameter nutzen. Kompression setzt das Apache-Modul mod_deflate voraus; bereits komprimierte Bilder werden nicht erneut komprimiert.
Eine eigene 404-Datei muss tatsächlich existieren. Ihr Fehlerstatus darf durch die Anwendung nicht in 200 verwandelt werden. Prüfen Sie dies nach dem Einbau mit dem Soft 404 Checker.
Wann andere Regeln nötig sind
Nginx verarbeitet keine .htaccess-Dateien. Bei TLS-Terminierung an einem Reverse Proxy sieht Apache möglicherweise nur HTTP; eine unpassende HTTPS-Regel verursacht dann eine Schleife. Lassen Sie in diesem Fall den Hoster die vertrauenswürdigen Proxy-Signale einordnen. Für einzelne alte URL-Pfade verwenden Sie den Redirect Regex Tester. Die Apache-Dokumentation zu Weiterleitungen erläutert die zugrunde liegenden Direktiven.
Häufige Fragen
Wird meine Serverkonfiguration automatisch geändert?
Nein. Sie erhalten Text und eine Download-Datei. Einbau und Prüfung erfolgen anschließend auf Ihrem Hosting.
Warum ist 302 voreingestellt?
Eine temporäre Weiterleitung eignet sich für den ersten Test. Dauerhafte Weiterleitungen können von Browsern und Suchmaschinen lange gespeichert werden. Nach erfolgreichem Test können Sie 301 auswählen.
Funktioniert das mit WordPress?
Auf Apache grundsätzlich ja, sofern .htaccess und die erforderlichen Module erlaubt sind. Ergänzen Sie die Regeln außerhalb automatisch verwalteter WordPress-Blöcke und vermeiden Sie doppelte Weiterleitungen.
Ersetzt das eine vollständige Serverkonfiguration?
Nein. Berechtigungen, TLS-Einstellungen, Proxy-Vertrauen und individuelle Anwendungsregeln bleiben Aufgaben der Hosting-Konfiguration.
Seitenreport SEO Suite: Ihre Website als Ganzes prüfen
Prüfen Sie bis zu 20 URLs kostenlos. Für wiederkehrende Kontrollen und Veränderungen Ihrer Website lernen Sie die SEO Suite kennen.