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Unsichere Ressourcen auf HTTPS-Seiten finden
Finden Sie HTTP-Verweise in einer HTTPS-Seite und ihren direkt eingebundenen Stylesheets. Das Ergebnis zeigt die betroffene Ressource, ihren Einsatz und die Fundstelle für die Korrektur.
HTTPS-Seite auf HTTP-Verweise prüfen
Unsichere Einbindungen und Formularziele
Was bedeutet Mixed Content?
Eine HTTPS-Seite schützt den Transport ihres HTML-Dokuments. Lädt sie anschließend Skripte, Bilder, Stylesheets oder eingebettete Inhalte über HTTP, entstehen unsichere Einbindungen. Browser behandeln diese je nach Ressourcentyp unterschiedlich: Manche Anfragen werden blockiert, andere auf HTTPS umgestellt. Ein im Quelltext gefundener HTTP-Verweis beweist deshalb noch nicht, dass der Browser tatsächlich unverschlüsselt übertragen hat.
Vom Fund zur richtigen Korrektur
- Öffnen Sie die genannte Fundstelle im Template, CMS-Inhalt oder Stylesheet.
- Prüfen Sie, ob dieselbe Ressource unter HTTPS verfügbar ist und ein gültiges Zertifikat besitzt.
- Ersetzen Sie die Adresse durch die funktionierende HTTPS-URL. Bei eigenen Ressourcen kann auch ein geeigneter relativer Pfad passen.
- Leeren Sie betroffene Seiten- und Asset-Caches und prüfen Sie erneut.
- Kontrollieren Sie die Browser-Konsole und die Netzwerkansicht, insbesondere bei dynamisch nachgeladenen Inhalten.
Verweise auf einen Dienst ohne funktionierendes HTTPS lassen sich nicht durch bloßes Ersetzen des Protokolls reparieren. Wechseln Sie die Quelle oder stellen Sie eine zulässige lokale Kopie bereit.
Welche Fundstellen erfasst der Checker?
Die Auswertung berücksichtigt unter anderem Skript- und Bildquellen, srcset, Iframes, Audio und Video, Poster, Stylesheet-Links sowie url() in einfachen CSS-Angaben. HTTP-Formularziele werden gesondert benannt, weil dort eingegebene Daten betroffen sein können. Bei HTML-Funden hilft die Zeilennummer; bei externem CSS wird die Stylesheet-Adresse angegeben.
Normale Links zu HTTP-Seiten sind keine nachgeladenen Ressourcen und erscheinen deshalb nicht als Mixed-Content-Fund. Ein base-Element wird bei relativen Adressen berücksichtigt.
Grenzen des Quelltext-Checks
Der URL-Abruf umfasst maximal 1 MB HTML sowie sechs direkte Stylesheets mit insgesamt 1 MB CSS. CSS-Imports, Shadow DOM und JavaScript-erzeugte Anfragen können fehlen. Auch CSS-Escapes und komplexe dynamische URL-Ausdrücke werden nicht vollständig interpretiert. Eine CSP mit upgrade-insecure-requests kann Browser-Anfragen aufwerten; der HTTP-Verweis bleibt dennoch als zu bereinigende Quelle sichtbar. Für Zertifikat und Weiterleitung gibt es den separaten HTTPS Checker.
Häufige Fragen
Ist ein HTTP-Link auf einer HTTPS-Seite bereits Mixed Content?
Ein normaler Textlink allein nicht. Relevant sind eingebundene Ressourcen und gesondert die Ziele von Formularen.
Warum zeigt das Tool Funde, obwohl mein Browser keine Warnung zeigt?
Browser können bestimmte Ressourcen automatisch auf HTTPS umstellen. Das Tool untersucht die angegebenen Quelladressen und behauptet nicht, dass jede gefundene Ressource tatsächlich über HTTP übertragen wurde.
Werden alle Unterseiten geprüft?
Nein. Geprüft wird die eingegebene Seite mit ihren direkt verlinkten Stylesheets. Für weitere URLs starten Sie jeweils einen eigenen Check.
Kann ich unveröffentlichtes HTML prüfen?
Ja. Im lokalen Modus bleibt der eingefügte HTML-Text im Browser. Geben Sie die geplante Seitenadresse an, damit relative URLs richtig aufgelöst werden.
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