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WDF*IDF-Analyse mit eigenen Referenztexten
Vergleichen Sie die Begriffe Ihres Textes mit drei bis zehn selbst gewählten Referenztexten. Sie sehen Wortvorkommen, gewichtete Häufigkeiten und die Verbreitung eines Begriffs im Vergleichskorpus.
Text und Vergleichsquellen festlegen
Begriffe im Vergleichskorpus
Die Werte beschreiben Ihre Referenzauswahl. Sie sind keine Zielvorgabe für Google und keine Empfehlung, Wörter möglichst oft zu wiederholen.
Eine WDF*IDF-Analyse mit nachvollziehbaren Quellen
Dieses Tool startet mit Ihren Dokumenten. Wählen Sie Referenzen, die dieselbe Frage oder Aufgabe beantworten sollen, beispielsweise drei unterschiedliche Ratgeber zum gleichen Thema. Texte mit einer anderen Suchintention, sehr kurze Produktbeschreibungen oder nahezu identische Kopien verzerren den Vergleich. Die Auswertung ersetzt deshalb keine redaktionelle Auswahl der Quellen.
Ein Begriff, der in mehreren Referenzen vorkommt und in Ihrem Text fehlt, kann auf einen Aspekt hinweisen, den Sie prüfen möchten. Er kann aber ebenso zu einem anderen Schwerpunkt oder zu einer fremden Marke gehören. Entscheiden Sie anhand des Inhalts, ob eine Ergänzung für Ihre Leser sinnvoll ist.
So wird hier gerechnet
Für einen Begriff mit Häufigkeit f und ein Dokument mit L Wörtern gilt hier WDF = ln(1 + f) / ln(1 + L). Aus N Referenzdokumenten und deren Dokumenthäufigkeit df entsteht IDF = ln((N + 1) / (df + 1)) + 1. Die Tabelle zeigt das Produkt beider Werte. Der Referenzdurchschnitt umfasst alle Referenzen, auch diejenigen ohne den jeweiligen Begriff.
Die Gewichtung basiert auf dem kleinen, selbst gewählten Korpus. Andere WDF*IDF-Tools können andere Formeln, Korpora und Textfilter verwenden und dadurch andere Zahlen liefern. Ein absoluter Wert ist kein Qualitätsmaß und kein Google-Rankingfaktor.
Welche Wörter werden verglichen?
Groß- und Kleinschreibung werden vereinheitlicht. Begriffe ab drei Zeichen erscheinen in der Tabelle; häufige Füllwörter können ausgeblendet werden. Für die Dokumentlänge zählen sämtliche erkannten Wörter vor diesem Filter. Wortstämme und Synonyme werden nicht zusammengelegt: „Website“ und „Websites“ bleiben unterschiedliche Begriffe.
Bei URLs wird bevorzugt der Text aus main verwendet, andernfalls der Body. Navigation, Kopf- und Fußbereiche sowie Skripte werden ausgelassen. Das ist eine statische Annäherung an den Hauptinhalt, kein gerenderter Google-Crawl. Kontrollieren Sie die Wortzahlen und fügen Sie den relevanten Text bei Bedarf selbst ein.
Vom Vergleich zur Überarbeitung
- Quellen und Wortzahlen auf thematische Vergleichbarkeit prüfen.
- Begriffe mit breiter Referenzabdeckung inhaltlich einordnen.
- Fehlende Antworten, Beispiele oder Erklärungen ergänzen, sofern sie zum Seitenziel gehören.
- Unnötige Wiederholungen kürzen und den Text erneut lesen.
- Mit dem Lesbarkeits-Checker die Verständlichkeit und anschließend mit Search Console die tatsächliche Entwicklung prüfen.
Häufige Fragen
Fragt das Tool Google-Suchergebnisse ab?
Nein. Sie wählen drei bis zehn Referenztexte oder öffentliche URLs selbst aus. Es entstehen keine kostenpflichtigen SERP-Abfragen.
Wie hoch ist der ideale WDF*IDF-Wert?
Es gibt hier keinen universellen Idealwert. Durchschnitt und Maximum beschreiben ausschließlich die ausgewählten Referenzen und sind keine Vorgaben für die Suchmaschine.
Was passiert bei nicht abrufbaren Referenz-URLs?
Die betroffene Quelle wird mit Fehler benannt. Der Vergleich startet erst, wenn alle gewählten Quellen auswertbar sind; dadurch ändert sich der Korpus nicht unbemerkt.
Werden meine eingefügten Texte gespeichert?
Die lokale Analyse speichert und überträgt eingefügte Texte nicht. Nur ausdrücklich eingegebene URLs werden zum Abruf an Seitenreport gesendet.
Ist das Tool für andere Sprachen nutzbar?
Die Unicode-Worterkennung verarbeitet auch andere Sprachen. Die optionale Füllwortliste ist auf Deutsch und Englisch ausgerichtet; schalten Sie sie bei Bedarf aus.
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