Call-to-Action-Button: Klicks, Klarheit und typische Conversion-Fehler
Wie gute CTA-Buttons aufgebaut sind, was Klicks bremst und wie Sie Relevanz, Klarheit und Conversion verbessern.
Das Thema entscheidet oft darüber, ob Inhalte nur vorhanden sind oder tatsächlich die Suchintention treffen. Meist liegt der größte Hebel in besserem Zuschnitt, klarerem Nutzen und weniger in bloßer Textmenge.
Wie gute CTA-Buttons aufgebaut sind, was Klicks bremst und wie Sie Relevanz, Klarheit und Conversion verbessern. Diese Wiki-Seite ordnet das Thema praxisnah ein und zeigt, wann Priorität entsteht, welche Fehler häufig sind und wie Sie daraus konkrete Maßnahmen ableiten.
Beispiel: „Absenden“ lässt das Ergebnis offen
Am Ende eines Beratungsformulars steht nur „Absenden“. Eine konkrete Beschriftung wie „Beratung anfragen“ beschreibt die Handlung genauer. Direkt daneben gehört die Information, was anschließend geschieht, etwa eine persönliche Rückmeldung – sofern dies tatsächlich dem Ablauf entspricht.
Prüfen Sie den Button mit Tastatur, auf dem Smartphone und im Fehlerzustand des Formulars. Mehr Kontrast allein behebt weder einen unklaren Nutzen noch einen blockierten Versand. Eine bessere Klickrate ist erst dann hilfreich, wenn passende Anfragen ankommen.
Handlungsaufforderungen durch den Call-to-action-Button: Beispiele
- Hinterlassen der E-Mail-Adresse für weiterführende Informationen, damit Zustimmung zu Werbung (juristisch erforderlich)
- Kauf von Produkten oder Dienstleistungen
- Herunterladen eines E-Books (kostenpflichtig oder kostenlos zu Marketingzwecken)
- Anschauen eines Videokurses
- Hinterlassen eines Kommentars
- Anmeldung für ein Webinar
- Teilen des Contents der Seite
- Lesen weiterer Beiträge
- Follower auf Social Media werden
- Spenden für ein Non-Profit-Projekt
- Sicherung eines Rabattgutscheins
- Anmeldung für ein Event
- Download von Software
- Registrierung für eine Testversion von Software
- Genehmigung, sich anrufen zu lassen
Platzierung eines Call-to-action-Buttons
Eine gängige Empfehlung lautet, den CTA am Ende eines Textes zu platzieren, der den Leser hinreichend darüber informiert hat, worum es eigentlich geht. Doch das ist nicht zwingend. Er kann auch weiter vorn nach Einführungsinformationen oder mehrfach platziert werden, allerdings nicht zu häufig – das würde aufdringlich wirken.
Call-to-action-Button: Bedeutung
Wenn Nutzer mit einem Angebot einverstanden sind, benötigen sie eine sehr einfache Möglichkeit, darauf zu reagieren. Diese liefert der Call-to-action-Button. Darüber hinaus entfaltet jede Handlungsaufforderung eine gewisse psychologische Wirkung, wie Verkäufer wissen. Sie schließt die Erläuterung aller Vorteile für den Nutzer ab und motiviert ihn, nun seine Antwort zu liefern. Diese besteht im Klick auf den Call-to-action-Button oder im Verlassen der Webseite.
Im Marketing hat der CTA zudem die juristische Bedeutung, dass Nutzer dem Zusenden von Werbung explizit zustimmen müssen. Dies geschieht, wenn sie auf einen Call-to-action-Button klicken, der sie zu einem Eingabefeld für ihre Kontaktdaten führen. Dieses muss eine Bestätigung enthalten, dass der Nutzer dem Zusenden von Werbung oder auch einem Werbeanruf a) zustimmt und b) diese Zustimmung jederzeit widerrufen kann (sogenanntes Double-Opt-in). Diese Rechtsvorschrift gilt für private Verbraucher.
Im B2B-Verkehr ist es erlaubt, einem Unternehmen unaufgefordert Werbung zuzusenden, wenn der Absender davon ausgehen darf, dass der Empfänger an den Leistungen interessiert sein kann.
Optische Gestaltung von Call-to-action-Buttons
CTAs müssen optisch einwandfrei zu identifizieren sein. Dies ist nicht nur für das Marketing wichtig, sondern hat auch eine juristische Bedeutung. Es ist nicht erlaubt, einen Call-to-action-Button so zu gestalten, dass der Nutzer nicht genau erkennt, welche Konsequenzen der Klick darauf hat.