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IP-Adresse per Reverse DNS auflösen
Ermitteln Sie den PTR-Hostnamen einer öffentlichen IP-Adresse. Der Checker prüft zusätzlich, ob der gefundene Name über A oder AAAA wieder zur ursprünglichen IP führt.
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Vorwärts- und Rückwärtsauflösung unterscheiden
Bei einer normalen DNS-Abfrage wird ein Hostname in eine IP-Adresse übersetzt. Reverse DNS fragt in der umgekehrten Richtung nach einem PTR-Eintrag. Für IPv4 wird dafür die in-addr.arpa-Zone, für IPv6 die ip6.arpa-Zone verwendet. Das Tool erstellt den passenden Abfragenamen und unterstützt beide Adressfamilien.
Warum der Rückvergleich nützlich ist
Ein PTR-Name kann existieren, ohne dass dessen A- oder AAAA-Record zur ursprünglichen IP zeigt. Der Checker vergleicht deshalb bis zu fünf gefundene PTR-Ziele mit der Vorwärtsauflösung. Bei IPv6 zählt die tatsächliche Adresse, nicht die Schreibweise mit unterschiedlich gekürzten Nullblöcken. DNS-Fehler werden getrennt von einem bestätigten fehlenden Rückverweis ausgewiesen.
PTR beim richtigen Anbieter ändern
Für die Reverse-Zone ist normalerweise der Anbieter des IP-Netzes zuständig. Ein zusätzlicher A-Record beim Domainanbieter erzeugt daher keinen PTR-Eintrag. Prüfen Sie im Hosting-Panel die Reverse-DNS-Einstellung oder fragen Sie den Serveranbieter. Bei gemeinsam genutzten IPs kann der PTR einen allgemeinen Hostingnamen zeigen und muss nicht jede darauf betriebene Website benennen.
Bedeutung für Mailserver und Websites
Ein konsistenter Reverse-DNS-Eintrag ist besonders bei der Administration von Mailservern relevant. Er beweist jedoch weder Domaininhaberschaft noch eine gute Senderreputation. Für gewöhnliche Websites ist ein fehlender eigener PTR kein pauschaler SEO-Fehler. Private, lokale und reservierte Adressen sind für diese öffentliche Prüfung ausgeschlossen.
Beispiel zur Einordnung
192.0.2.10 wird nur als Dokumentationsbeispiel verwendet. Bei einer realen öffentlichen IP zeigt ein passender PTR auf mail.example.org; dessen A-Record sollte für einen konsistenten Rückvergleich dieselbe IP enthalten.
Häufige Fragen
Wer kann meinen PTR-Eintrag setzen?
In der Regel der Anbieter, der die IP-Adresse beziehungsweise Reverse-Zone verwaltet.
Warum zeigt die IP nicht meine Website-Domain?
Mehrere Websites können dieselbe IP nutzen. Der PTR kann einen allgemeinen Servernamen enthalten.
Unterstützt der Checker IPv6?
Ja. Er erstellt die ip6.arpa-Abfrage und vergleicht das Ziel mit AAAA-Records.
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