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SPF-Record und verschachtelte Includes prüfen

Lesen Sie den veröffentlichten SPF-Record Ihrer Domain aus. Der Checker folgt include- und redirect-Verweisen, erkennt Schleifen und zeigt auffällige Mechanismen – ohne eine Testmail zu versenden.

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Öffentliche DNS-Abfragen über Google Public DNS; beim Domaincheck stattdessen die zuständige RDAP-Registry. Keine E-Mails, keine DNS-Änderungen.

Was ein SPF-Record festlegt

SPF beschreibt, welche Server für eine bestimmte Envelope-Absenderdomain E-Mails versenden dürfen. Der TXT-Record beginnt mit v=spf1 und kann IP-Netze sowie Verweise auf Versanddienste enthalten. Geben Sie die Domain aus dem technischen Mail-Absender ein; diese muss nicht mit der für Empfänger sichtbaren From-Adresse übereinstimmen. Die Zuordnung zur sichtbaren Domain wird erst durch DMARC relevant.

Includes und Lookup-Limit verstehen

include lädt eine weitere SPF-Regel, redirect übergibt an eine andere Policy. Beide können weitere Verweise enthalten. Der Checker folgt diesen Regeln bis zu einer festen Prüfgrenze und markiert Zyklen. SPF erlaubt maximal zehn DNS-auslösende Terme im tatsächlich ausgewerteten Pfad. Die angezeigte statische Summe des untersuchten Baums ist eine Orientierung: Ein Treffer kann früher beenden, und MX-/PTR-Unterabfragen besitzen zusätzliche Regeln. Ohne konkrete Absender-IP wird kein vollständiges SPF-Ergebnis simuliert.

Typische Fehler richtig beheben

Mehrere getrennte TXT-Records mit v=spf1 sind nicht die Lösung für mehrere Versanddienste: Deren Regeln müssen in einem SPF-Record zusammengeführt werden. Ein leerer oder ungültiger include-Verweis, fehlerhafte IP-Präfixe oder ein rekursiver Verweis können die Prüfung stören. +all erlaubt alle Absender und sollte nicht als restriktive Policy verstanden werden. Entfernen Sie alte Dienste erst, wenn sie tatsächlich keine legitimen E-Mails mehr versenden.

Was ein gültiger Record nicht beweist

Ein syntaktisch plausibler Record bestätigt weder Zustellbarkeit noch DKIM-Signaturen. Makros benötigen Angaben zu einer konkreten Nachricht und bleiben hier als offene Prüfung sichtbar. DNS-Timeouts werden nicht als fehlende Records ausgegeben. Die Grundlagen der Mechanismen und Grenzen stehen in RFC 7208. Für eine vollständige Mailkonfiguration sollten SPF, DKIM und DMARC gemeinsam betrachtet werden.

Beispiel zur Einordnung

v=spf1 include:_spf.example.org -all delegiert einen Teil der Prüfung und beendet nicht passende Absender mit Fail. Zwei separate v=spf1-Records für dieselbe Domain sind dagegen ein Fehler.

Häufige Fragen

Sendet der Checker eine E-Mail?

Nein. Er liest öffentliche DNS-Records über Google Public DNS aus.

Ist die Zahl der DNS-Mechanismen ein vollständiger SPF-Test?

Nein. Es ist eine statische Betrachtung des untersuchten Regelbaums. Eine reale Auswertung benötigt unter anderem eine Absender-IP und kann früher enden.

Warum bleibt ein Makro offen?

Makros können von Absender, IP oder HELO abhängen. Diese Informationen liegen bei einem reinen Domaincheck nicht vor.

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