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23 detaillierte SEO Tipps für mehr Besucher

Veröffentlicht am:
von Matthias Gläßner    Kommentare: (aktuell nicht verfügbar) HotSEO


Hohe Besucherzahlen sind wichtig für jegliche Form des Geld verdienens im Internet. Doch wie bringt man mehr Besucher auf die eigene Website? Dieser Artikel gibt 23 detaillierte SEO-Tipps, die für bessere Positionen in den Suchmaschinen sorgen oder neue Besucher-Kanäle eröffnen.

Eine weitere Möglichkeit, doppelten Content zu vermeiden, ist das Canoncial Tag. Das Canoncial-Tag wird sowohl von Google als auch von BING unterstützt. Es wird wie folgt im <head> Bereich des HTML Codes eingefügt. Der folgende Canoncial-Tag fände z.B. für die URL www.domain.tld/produkte.html''>Link Verwendung:

Schaffe Möglichkeiten für User generated Content

"Content is king" (Inhalte sind der Königsweg) lautet eine der ultimativen SEO-Wahrheiten. Achte daher darauf, wo immer möglich, Deine Besucher dazu zu animieren, Content auf Deiner Seite zu erstellen (User Generated Content). Folgende Website Bereiche eignen sich besonders gut für User Generated Content:

  • Foren
  • Frage- / Antwort-Bereiche
  • Erfahrungsberichte
  • Profilseiten
  • Bug-Reports
  • Kommentierungs-Funktion (z.B. im Blog)

Denke aber daran, dass Du fremde Inhalte redaktionell überprüfen solltest und darauf, dass Du keine Spam-Beiträge veröffentlichst. Verwende hierzu z.B. Spam-Shields (hier am Beispiel von TYPO3).

Gliedere Deine Texte hierarchisch mit Überschriften

Die Gliederung von Web-Texten mit Überschriften ist nicht nur wichtig, um eine gute Lesbarkeit zu gewährleisten, sondern hat zudem auch positive Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung. So können Suchmaschinen die einzelnen Text-Abschnitte semantisch besser einordnen und Keywords aus den Überschriften herausziehen. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass eine gute Gliederung automatisch die logische Struktur eines Textes verbessert.

Sorge regelmäßig für neuen und aktuellen Content

Häufig aktualisierte Seiten werden von Google öfter indiziert, erhalten bessere Positionen in den SERPs und erhalten bei ausreichender Qualität einen höheren Trust als vergleichbare Seiten. Häufig werden diese Seiten auch mit einem höheren Pagerank belohnt. Integriere daher falls möglich einen News-Bereich, einen Blog, ein Artikelverzeichnis oder ein Forum in Deine Website, um für regelmäßig neuen aktuellen Content zu sorgen.

Keywords

Verwende Longterm-Keywords bei umkämpften Suchbegriffen

Mit Longterm Suchbegriffen, wie z.B. SEO Berlin lässt sich meist mehr erreichen. Dies liegt zum Einen daran, dass nach Longterm Suchbegriffen häufiger gesucht wird (spezielle Suchanfrage liefern bessere Ergebnisse für den Nutzer), zum anderen daran, dass die Anzahl der Wettbewerber geringer ist und man daher mit Longterm Keywords leichter besser rankt.

Optimiere Deine Keyword-Dichte

Bei der Keyword-Dichte ist es wichtig, dass diese nicht zu hoch und nicht zu niedrig liegt. Eine zu hohe Keyword-Dichte (über 5%) kann leicht als Keyword-Spamming angesehen werden und in den Suchmaschinen mit schlechten SERP-Positionen abgestraft werden. Eine zu niedrige Keyword-Dichte (unter 0,7%) holt hingegen nicht das Optimum aus einem Text heraus und verhindert unter Umständen ein gutes Ranking, selbst wenn alle anderen Faktoren optimal sind.

 

Bei der Wahl der Keyworddichte ist zudem darauf zu achten, dass ein Text umso langweiliger wirkt, je häufiger in kurzer Frequenz die selben Keywords auftauchen. Eine Keyworddichte von 1% bedeutet beispielsweise, dass jedes 100. Wort das Keyword ist. Die optimale Keyworddichte gemessen an Lesbarkeit und Optimierung sollte zwischen 1,5% und 3% liegen. Über unseren transparenten Keyword Density Checker kannst Du Deine Keyworddichte automatisch prüfen lassen.

Bei der Wahl der Keyworddichte ist zudem darauf zu achten, dass ein Text umso langweiliger wirkt, je häufiger in kurzer Frequenz die selben Keywords auftauchen. Eine Keyworddichte von 1% bedeutet beispielsweise, dass jedes 100. Wort das Keyword ist. Die optimale Keyworddichte gemessen an Lesbarkeit und Optimierung sollte zwischen 1,5% und 3% liegen. Über unseren transparenten Keyword Density Checker kannst Du Deine Keyworddichte automatisch prüfen lassen.

Tracke Deine Keyword-Positionen in den SERPs

Die besten Optimierungsmaßnahmen bringen nichts, wenn Du den Erfolg oder Misserfolg nicht überwachen kannst, da Du sonst nie wirklich weißt, was eine Maßnahme gebracht hat oder ob Du mit anderen Mitteln nicht vielleicht mehr erreicht hättest. Eine Überwachung Deiner Keyword-Positionen in den SERPs (Search Engine Result Pages) hilft Dir, den Überblick über Deine SEO-Maßnahmen zu behalten und Strategien zu erkennen, die Dir den meisten Nutzen bringen. Zur Überwachung der Keyword-Positionen bei Google eignet sich z.B. das kostenlos Programm Free Monitor for Google von Cleverstat.

Finde optimale Keywords durch eine Keyword-Recherche

Achte darauf, für Deine Website optimale Keywords zu verwenden. Hier ist eine umfassende Keyword-Recherche meist unumgänglich, da vor allem die Suchvolumina abgeschätzt werden müssen. Auch können Synonyme eines Wortes zuweilen höhere Suchvolumina erreichen oder weniger Konkurrenz besitzen. Mit dem Google Adwords Keyword Tool kannst Du Suchvolumina schätzen und für Dich optimale Keywords finden.

Verwende Keywords in URL, Title und Meta Description

Keywords in der URL, im Title oder in der Meta Description werden im Google Suchergebnis fett hervorgehoben. Deine Webseiten erhalten dadurch bei den Besuchern eine höhere Aufmerksamkeit. Zudem erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Klicks und damit die Click-Through-Rate (CTR).

Ob Du nun sprechende Links verwendest oder Deine Keywords als Variable übergibst, macht dabei keinen Unterschied. Auch dynamische URLs können von den Suchmaschinen mittlerweile sehr gut indiziert werden. Achte gleichzeitig darauf, dass Titles und Meta Descriptions interessant sind, um die Click-Through-Rate (CTR) möglichst hoch zu halten.

Backlinks, Links und Verlinkungen

Leite Backlinks, die auf nicht vorhandene Seiten verweisen, um

Im Laufe eines Website-Lebens werden immer mal wieder Inhalte oder Seiten entfernt, die Seiten-Struktur überarbeitet oder URL-Pfade geändert. Dies führt häufig dazu, dass bis dato vorhandene Backlinks nun auf nicht mehr existierende Seiten (Statuscode 404 - nicht gefunden) verweisen. Damit gehen diese Backlinks quasi verloren.

Achte daher darauf, bei einer Änderung der URL-Pfade die alten Pfade immer mittels 302 (follow) Weiterleitung auf die neuen Pfade umzuleiten (z.B. via .htaccess). Sofern Seiten komplett entfernt wurden, empfiehlt es sich, auf ähnliche Seiten oder notfalls auf die Startseite umzuleiten.

Allerdings nur dann, wenn es tatsächlich Backlinks auf diese Seiten gibt (einsehbar z.B. in den Google Webmastertools). Durchforste regelmäßig die Nicht-gefunden (404) Fehlermeldungen in den Google Webmastertools, um Seiten aufzuspüren, die nicht (mehr) erreichbar sind.Über folgenden Eintrag in der .htaccess kannst Du Backlinks von alten auf neue Seiten umleiten:

Betreibe ein kontinuierliches organisches Linkbuilding

Die Anzahl und Qualität Deiner Backlinks sind sehr entscheidend für Deine Positionen in den Suchmaschinen. Es ist daher wichtig, dass Du ein kontinuierliches Linkbuilding betreibst, um Deine Backlinks beständig weiter auszubauen.

Als organischer Backlink-Aufbau wird dabei ein Vorgehen bezeichnet, bei dem die Backlinks in natürliches Art und Weise wachsen. So sollten beispielsweise eher jeden Monat 100 Backlinks unterschiedlicher Stärke und Qualität aufgebaut statt einmal jährlich 1200 Backlinks, die z.B. alle einen Pagerank 3 besitzen.

Backlinks aufzubauen ist gar nicht so schwer, wie es anfangs aussieht. Lese Dir als Einstieg unseren Artikel 10 Quellen kostenloser Backlinks durch, um Dir vorab ein solides Backlink-Fundament aufzubauen.

Verlinke auf Autoritäten

Verlinke in Deinen Artikeln auf themenrelevante Artikel oder URLs von Autoritäten-Websites. Autoritäten im Internet kennt man an einem oder mehreren der folgenden Indizien:

  • sie haben eine große Anzahl von Backlinks
  • es gibt eine große Anzahl von Blog-Artikeln über sie
  • sie besitzen einen hohen Pagerank (PR5 und höher)
  • sie besitzen ein hohes Alter (5 Jahre und älter)
  • sie verfügen über hohe Aktivität in Social Media Portalen
  • sie erreichen sehr gute Positionen bei hart umkämpften Keywords
  • neue Inhalte werden in kürzester Zeit gut gerankt

Autoritäten genießen eine höhere Glaubwürdigkeit als andere Seiten. Seitenreport beispielsweise ist eine solche Autorität. Durch eine  Querverlinkung auf Autoritäten-Websites zeigst Du den Suchmaschinen, dass Dein Artikel qualitativ als hochwertig einzustufen ist. Du bekommst quasi durch die Verlinkung einen Teil der Glaubwürdigkeit der Autoritäten-Website ab.

Optimiere die Verteilung Deines Link-Juice

Der Linksaft (Link-Juice) wird zu gleichen Anteilen auf alle auf einer Seite vorhandene interne und externe follow und nofollow Links verteilt. Achte darauf, dass Du den Link-Juice optimal steuerst und auf die Seiten lenkst, die hoch gerankt werde sollen. Es bringt Dir z.B. eher wenig, wenn die meisten Deiner internen Links auf eine unbedeutende Seite verweisen, bringt Dir das aus SEO-Sicht relativ wenig. Über den Link Juice Checker kannst Du Deinen Linksaft analysieren und Optimierungsmöglichkeiten finden.

Security

Achte auf Security-Aspekte Deiner Website

Tagtäglich werden hunderte Websites gehackt. Aus SEO-Sicht ist dabei nicht nur die Tatsache ausschlaggebend, dass Besucher eine gehackte Website sofort wieder verlassen und Kriminelle an hinterlegte Daten gelangen, sondern vor allem, dass gehackte Websites bei Google oftmals mit einer Sicherheitswarnung hinterlegt werden: "Diese Website könnte Ihren Computer gefährden".

Eine solche Warnung führt dazu, dass nahezu niemand die Website mehr aufruft. Folgende Basis-Sicherheits-Praktiken sind daher beim Betreiben einer Website auch aus SEO-Sicht nahezu unumgänglich:

  • Regelmäßige CMS-Core-Updates (TYPO3, Joomla etc.)
  • Regelmäßige Extension-Updates
  • Regelmäßige Prüfung der PHP Error Logs
  • Eigenen PHP Code nur online stellen, wenn man weiß, wie PHP Code abzusichern ist (Formulare u.a.)
  • PHP Code regelmäßig warten (je 1000 Codezeilen schleicht sich im Durchschnitt bei guten Programmierern mind. 1 Fehler ein)
  • Verwendetem Code Penetrationstests unterziehen
  • Notfallplan erstellen und zugänglich halten (wer muss benachrichtigt werden, was passiert mit Kundendaten, was ist zu tun, wie bekommen wir die Seite schnellstmöglich wieder online, Ausweichpläne usw.)

Server-Administratoren müssen sich mit der Materie natürlich etwas tiefgehender befassen, Diese sollten mindestens die folgenden Punkte beachten:

  • Regelmäßige Updates wichtiger Komponenten (Apache, PHP, MySQL etc.)
  • Abonnieren wichtiger Security Bulletins
  • Regelmäßige Einspielung von Patches
  • Absichern des Servers (mod_security, mod_evasive etc.)
  • Minimalisierung der Informationsweitergabe (Server Signatur abschalten)
  • Regelmäßige Prüfung wichtiger Log-Dateien (access.log, error.log, User-Logins, System-Nachrichten usw.)
  • Regelmäßige Penetrationstests (E-Mail-Server checken, Apache-Server checken, häufige Angriffsszenarien durchspielen etc.)
  • Automatisches Überspielen der Log-Dateien auf externe Platten (z.B. via Online-Übertragung), um ein nachträgliches Manipulieren der Log-Dateien zu verhindern
  • ggf. Live-Monitoring der Zugriffe via apachetop o.ä. gegen DDoS Angriffe
  • Uptime Monitoring und Monitoring aller wichtigen Dienste, um im Schadensfall direkt informiert zu werden
  • Notfallpläne erstellen und zugänglich halten

Falls Du Wordpress verwendest, lese als Ergänzung den Artikel 9 SEO Security Tips for Wordpress. Auch solltest Du die Sicherheit Deines PCs nicht außer Acht lassen, denn ein Angriff auf Deine Website kann auch über den Weg Deines PCs erfolgen (FTP Zugangsdaten ausspionieren, Roadmaps und Prototyp-Code entwenden usw.). Regelmäßige Informationen zur PC-Sicherheit findest Du u.a. bei secuteach. 

Performance

Optimiere die Performance Deiner Seiten

Die Ladezeit einer Website ist bei Google ein wichtiger Ranking-Faktor, der über vordere oder hintere Plätze in den Suchergebnisseiten entscheiden kann. Google nennt in seinen Web Performance Best Practices 6 Optimierungs-Möglichkeiten, wie der Onpage-Aufbau beschleunigt werden kann:

  • Caching optimieren (Inhalte offline verfügbar halten)
  • Request-Response-Schleifen minimieren
  • Daten-Ballast (Overhead) vermeiden (z.B. GZIP verwenden)
  • Traffic minimieren (Responses, Downloads etc.)
  • Browser-Rendering optimieren
  • Seiten für mobile Endgeräte optimieren

Für die Analyse und Umsetzung der einzelnen Punkte eignet sich unter anderem das Google PageSpeed Browser Plugin (Bestandteil der Seitenreport Analyse). Zudem gibt es eine Reihe von Server-seitigen Optimierungsmöglichkeiten:

  • PHP Caching (z.B. via eAccelerator)
  • MySQL Server Tuning + Caching
  • schnellere Server-CPU
  • neueste PHP und MySQL Versionen verwenden
  • PHP Fehler vermeiden
  • aktuelle CMS Versionen verwenden
  • Server-Standort nah an der Zielgruppe (vgl. mit traceroute)
  • Anbindung und Antwortzeit optimieren

Messe die Ladezeit Deiner Website zudem regelmäßig über webpagetest.org''>Link.

Marketing und Social Media

Platziere hochwertige Inhalte bei Google News

Auf Google News platzierte Artikel können sehr hohe Besucherströme auf die eigene Website lenken. Allerdings sind die Qualitätsrichtlinien für aufgenommene Artikel recht hoch und die positive Bearbeitung eines Aufnahmeantrages dauert meist recht lange. Wer regelmäßig hochwertige (selbst verfasste) News auf seiner Website veröffentlicht, sollte seine Website bei Google News anmelden. Google selbst hat hierzu ein Tutorial "Erste Schritte" veröffentlicht. Ausschlaggebend sollte immer die Frage sein, ob der eigene Content Google News einen Mehrwert bietet.

Nutze Social Media

Social Media Portale bieten Dir die Möglichkeit, mit guten Inhalten oder interessanten Tools in kurzer Zeit eine sehr große Reichweite zu erreichen. Insbesondere die Möglichkeit der leichten Weiterverbreitung ("gefällt mir", "Retweet", "+1", Guerilla Marketing usw.) können Social Media zu einem sinnvollen Standbein Deiner Suchmaschinenoptimierung machen. Folgende Social Media Portale solltest Du kennen und regelmäßig für die Verbreitung Deiner Artikel und Inhalte nutzen:

Sonstige

Behalte die Absprungrate auf Deinen Seiten im Auge

Die Absprungrate (auch Bounce Rate) gibt nach der Definition der Web Analytics Association (WAA) Aufschluss darüber, wie viele Besucher eine Seite nach nur einem Seitenaufruf wieder verlassen. Je nach Analytics-Software werden auch Kurzbesuche zwischen 5-10 Sekunden in die Absprungrate eingerechnet.

Du kannst die Absprungrate auf Deinen Seiten unter anderem sehr gut mit Google Analytics überwachen. Die Bounce-Rate ist meistens umso höher, je mehr Besucher den Einstieg über Suchmaschinen finden (da diese z.B. nach einem Suchbegriff suchen und das Ergebnis ggf. nicht 100%ig zum Gesuchten passt).

Behalte Seiten mit einer hohen Absprungrate besonders im Auge und versuche, diese zu optimieren (thematisch bessere Suchbegriffe, besseres Webdesign, höhere Benutzerfreundlichkeit, bessere Texte, Spannung, Interessantes für den Besucher usw.). Alle Absprungraten über 50% sollten näher betrachtet werden.

Verbessere die Erreichbarkeit deiner Website (Uptime)

Als Uptime wird die prozentuale Zeit bezeichnet, in der eine Website erreichbar ist. Synonym dazu ist die Downzeit diejenige Zeit, in der eine Website nicht erreichbar ist. Eine Nicht-Erreichbarkeit kann Ortsbezogen sein. So kann eine Website beispielsweise von deutschen Internetanschlüssen problemlos erreichbar sein und es gleichzeitig beim Aufrufen von Frankreich aus Probleme geben.

Daher ist es beim Messen der Uptime wichtig, die Website nicht nur selbst im Browser aufzurufen, sondern auf externe Tools zurückzugreifen, die die von verschiedenen Standorten aus auf eine Website zugreifen können. Ein ideales Tools zur Messung der Uptime ist das Pingdom Website Monitoring, welches in der Standard-Version kostenlos ist.

Wahlweise kann man sich von Pingdom bei einer etwaigen Downtime direkt per E-Mail benachrichtigen lassen, so dass schnell gehandelt werden kann. Achte bei deiner SEO auf eine hohe Uptime, da sich zu viele Ausfälle negativ auf Deine Positionen in den Suchmaschinen auswirken kann (hohe Downtime = nicht so qualitativer Service). Die Uptime sollte mindestens bei 99,5% liegen.

Verwende GEO-Tags für regionale Angebote

Regionale Angebote werden in der Google Suche oberhalb der regulären Suchergebnisse angezeigt. Durch den Einbau von GEO-Koordinaten (Orts-Bezogenheit) kannst Du Deine Besucherzahlen daher insbesondere bei regionalen Suchen erheblich steigern.

Verwende Mikroformate um in den SERPs besser hervorzustechen

Mikroformate (auch Rich Snippets genannt) erweitern Suchergebnisse mit Zusatzinformationen und helfen ihnen Informationen semantisch besser einzuordnen. So kann z.B. neben einem Artikel ein Autorenfoto angezeigt werden oder die Bewertung eines Artikels mit in die Anzeige in den Suchmaschinen-Ergebnissen mit einfließen. Google unterstützt dabei bisher  Mikroformate für folgende Inhaltstypen:

  • Erfahrungsberichte
  • Personen
  • Produkte
  • Unternehmen und Organisationen
  • Rezepte
  • Veranstaltungen
  • Musik

Eine vollständige Dokumentation zu den Google Mikroformaten findet sich hier.

Die Verwendung von Mikroformaten ist recht einfach. Bestehendes HTML Markup wird einfach mit den Zusätzen itemscope und itemprop(erty)="abc" ergänzt:

Prüfe Deine Links regelmäßig mit einem Linkchecker

Links, die ins Leere führen, verärgern nicht nur Besucher, sondern lassen zudem vorhandenen Linksaft im Nirvana verschwinden. Prüfe Deine Websites daher regelmäßig mit einem Linkchecker. Im CMS TYPO3 ist dieser ab Version 4.5 fester Bestandteil des Programmumfangs. Nutzer anderer CMS können stattdessen den Link Checker des W3C verwenden, um die Links einer Website validieren zu lassen.

Vermeide schlechte IP und Website Nachbarschaft

Befindet sich die IP-Adresse Deiner Website in schlechter Nachbarschaft, kann das für Suchmaschinen ein Indiz dafür sein, dass Deine Inhalte eine nicht so hohe Qualität aufweisen. Verwende die Seitenreport Analyse "IP Nachbarschaft" (enthalten im Analyse-Reportaire der Premium-Mitgliedschaften), um zu prüfen, welche anderen Websites sich mit Deiner Website auf der selben IP-Adresse befinden. Die Seitenreport Analyse prüft dabei automatisch, ob die enthaltenen Domains in einer Blacklist auftauchen, was ein starkes Indiz für eine schlechte Nachbarschaft ist (werden rot markiert). Folgende Begebenheiten können darauf hindeuten, dass eine Website als schlechte Nachbarschaft angesehen wird:

  • Sicherheitswarnung zur Website in der Google-Suche
  • Website wurde in einer oder mehreren Blacklist(s) eingetragen (z.B. Malware-Blacklist, Abuse-Blacklist usw.)
  • Die Website verfügt ausschließlich über offensichtliche SPAM-Inhalte

 

Fazit

SEO ist schon längst nicht mehr nur einfach SEO. Viele Aspekte aus anderen Web-, Usability-, Programmierungs-, Security- und Marketing-Bereichen spielen mittlerweile mit in die Suchmaschinenoptimierung hinein. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen, da Suchmaschinen immer stärker diese anderen Faktoren mit berücksichtigen. Es ist daher unumgänglich, sich mit dem vollen Web-Bereich zu beschäftigen, wenn man eine langfristig ausgerichtete Suchmaschinenoptimierung betreiben möchte.

Natürlich müssen nicht alle Punkte die Best-Practices jeden Suchmaschinenoptimierers und Website-Betreibers sein. Ich habe diese zusammengetragen in der Hoffnung, dass sie Anfängern helfen und Profis unter Umständen neue Ideen vermitteln.