Palin-Hacker verurteilt / Gesetze
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Diese archivierte Diskussion behandelt Palin-Hacker verurteilt / Gesetze aus Sicht der Rubrik Security Sonstige.
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Startbeitrag
Archivierter Thread aus dem Seitenreport-Forum.
Hallo alle miteinander,
bei Spiegel Online gibt es einen interessanten Beitrag zur Verurteilung des Palin-Hacker. Dieser hatte sich Zugang zum Yahoo-Acccount der damaligen US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin verschafft.
Link zu Spiegel Online bit.ly/bgdQph
Es gibt, nebenbei bemerkt, auch bei uns entsprechende Gesetze, die eine solche Tat unter Strafe stellen. Der entsprechende Paragraphen des StGb ist bei uns 202c (http://dejure.org/gesetze/StGB/202c.html)
Aber auch die Paragraphen 303a und 303b sind in diesem Themenumfeld relevant: (http://www.juraforum.de/gesetze/stgb/303a-datenveraenderung und www.juraforum.de/gesetze/stgb/303b-computersabotage).
Eine kurze Zusammenfassung dazu gibt's auch unter: www.computerwoche.de/management/compliance-recht/1937446/
Meine Empfehlung in diesem Zusammenhang: Bitte mal die Texte von §202c, §303a und 303b lesen - einfach damit man sieht, was nicht erlaubt ist.
Beste Grüße
Ralph
Antworten
1 BeiträgeWas heißt "einfach damit man sieht, was nicht erlaubt ist."? Es ist, denke ich mal, offensichtlich, dass solche Taten nicht erlaubt sind. Es ist ja nicht einmal erlaubt, den eigenen Safe zu knacken. Ich finde, in der heutigen Zeit, kann man fast ein Mini-Buch schreiben, mit Sachen, die erlaubt sind, denn, wenn man ein Buch über Sachen schreiben würde, die nicht erlaubt sind, bräuchte man eine Bibliothek. Wir leben in einem Staat, in dem es in Zukunft nicht einmal mehr gestattet ist, Luft zu atmen. Klingt zwar ein bisschen krass, aber das Gefühl bekommt man heute.
Aber mal wieder zu deinem Bericht:
Ich finde es gut, dass er verknackt wurde. Ich mein, wer illegale Sachen macht und sich erwischen lässt ist selber Schuld. Aber ich finde die Strafe auch ein bisschen zu hart. Ich mein, die Palin ist selbst schuld. Wie kann man so doof sein und bei so wichtigen Mail Adressen eine so einfache Sicherheitsfrage zu verwenden? Vor allem überhaupt einen Public Mail Anbieter bei so wichtigen Mails zu verwenden finde ich auch ziemlich leichtsinnig. Klar gibt es dem Typen dann nicht die Erlaubnis, mal eben den Account zu knacken. Aber hoffentlich sehen dadurch andere, dass man aufpassen sollte, wie man seine Daten schützt. Das war definitv kein Schutz. Das war "Tag der offenen Tür".