Beispiel: Die Sitemap kennt einen anderen Veröffentlichungsstatus als das CMS
Ein Beitrag wird auf noindex gesetzt oder entfernt, bleibt aber in einer automatisch erzeugten Sitemap. Häufig verwendet der Sitemap-Generator eine eigene URL-Liste oder berücksichtigt nicht dieselben Freigaberegeln wie das Frontend. Die XML-Datei ist dann technisch gültig und inhaltlich trotzdem widersprüchlich.
Die auslösende Stelle finden
Vergleichen Sie die Sitemap-URL mit dem tatsächlichen Statuscode, Canonical und Indexierungsstatus der Seite. Prüfen Sie den Generierungszeitpunkt und den nächsten geplanten Aktualisierungslauf. Wenn nur einzelne Seitentypen betroffen sind, suchen Sie nach unterschiedlichen Datenquellen für Produkte, Beiträge oder Kategorien.
Einen begrenzten Fix prüfen
Führen Sie die Auswahlregeln auf einen einheitlichen Veröffentlichungsstatus zurück. Entfernen Sie Weiterleitungen und bewusst ausgeschlossene URLs aus der vorgesehenen Liste indexierbarer Seiten. Bei mehreren Sitemap-Dateien müssen auch Indexdatei, Sprachvarianten und überholte Teillisten berücksichtigt werden.
Ändern Sie testweise den Status einer unkritischen Seite in einer Testumgebung und verfolgen Sie die Sitemap-Ausgabe. Prüfen Sie danach die öffentlich ausgelieferte XML-Datei. Ein erneuter Abruf aus dem Cache kann sonst weiterhin die alte URL-Liste zeigen.
Symptome im Audit
- Sitemap enthält noindex-, 404- oder Redirect-URLs
- neue URLs fehlen trotz Veröffentlichung
- mehrere Sitemap-Quellen widersprechen sich
So prüfen Sie die Ursache
- 1. Sitemap gegen Crawl und Indexierungssignale vergleichen
- 2. Sitemap-Quelle identifizieren
- 3. ausgeschlossene Seitentypen kontrollieren
Fix-Route
- Sitemap-Regeln nach Seitentyp korrigieren
- veraltete Quellen deaktivieren
- Sitemap nach Fix neu generieren und einreichen