Beispiel: Preis und Verfügbarkeit widersprechen sich zwischen Seite und Markup
Im sichtbaren Shop steht ein Produkt als verfügbar, während strukturierte Daten einen alten Preis oder „nicht lieferbar“ enthalten. Die Ursache kann im zeitversetzten Import, einer anderen Variantenquelle oder im Cache liegen. Solche Widersprüche lassen sich nicht durch zusätzliche Keywords im Produkttext lösen.
Die auslösende Stelle finden
Wählen Sie ein konkretes Produkt mit Variante und notieren Sie sichtbaren Preis, Währung, Verfügbarkeit und die dazugehörige Markup-Ausgabe. Prüfen Sie, ob die Daten für dieselbe Variante gelten. Vergleichen Sie anschließend den Zeitpunkt der Warenwirtschaftsübernahme mit der Aktualisierung von HTML und Suchmaschinen-Markup.
Einen begrenzten Fix prüfen
Lassen Sie sichtbare Angaben und strukturierte Daten aus derselben verlässlichen Produktinformation entstehen. Klären Sie den Umgang mit Preisbereichen, ausverkauften Varianten und vorübergehend nicht verfügbaren Artikeln. Eine Produktfamilie darf nicht versehentlich die Verfügbarkeit einer beliebigen Einzelvariante übernehmen.
Testen Sie eine Änderung an Bestand oder Preis bis zur öffentlichen Ausgabe. Prüfen Sie anschließend ein zweites Produkt mit anderer Variantenstruktur. Die Korrektur ist erst robust, wenn auch ein zukünftiger Import keine widersprüchlichen Angaben mehr erzeugt.
Symptome im Audit
- Fehler konzentriert sich auf Produkte oder Kategorien
- Varianten und Filter erzeugen Dubletten
- strukturierte Daten fehlen bei bestimmten Produkttypen
So prüfen Sie die Ursache
- 1. Produkte, Varianten und Kategorien getrennt crawlen
- 2. Datenfelder im PIM oder Shop-Backend prüfen
- 3. Sitemap gegen Produktstatus abgleichen
Fix-Route
- Pflichtfelder für SEO-Daten definieren
- Variantenlogik konsolidieren
- Produkt-Schema und Canonicals templateweit korrigieren